Gottes „C-Lok“

Wohin führt Sie Ihr Osterspaziergang? Vielleicht zur „T3/ 930“ nach Münsingen?  Die „T3“ ist die einzige betriebsfähige Streckenlokomotive der ehemaligen württembergischen Staats-Eisenbahn. Die „T3“ ist ein eisenbahnhistorisches Kleinod.

Mein Osterspaziergang führt zur „C-Lok“! Die „C-Lok“ ist Gottes stärkster Triebwagen für Menschen, die ans Ziel kommen wollen. Mit voller Geschwindigkeit fuhr sie in den dunklen Tunnel des Todes. Aus diesem Tunnel ist kein Zug, egal an welcher Lok, je herausgekommen. Dort sind sie alle jämmerlich liegengeblieben. Aber nicht Gottes kraftvolle „C-Lok“. Er, Christus, Gottes Sohn, fuhr als erster fahrplanmäßig und mit Ansage durch diesen dunklen Tunnel des Todes hindurch. Sie fragen was die  Qualitätsmerkmale der Christus-Lokomotive sind? Hanns Dieter Hüsch hat es so formuliert: „Wir können mit ihm in alles hinein, aus allem heraus und durch alles hindurch gehen“.

Wer bei Christus andockt, fungiert jedoch nicht als Schlafwaggon. Mit der Taufe hängen wir uns nicht an einen kirchlichen Bummelzug, der uns unbemerkt in den Himmel bringt. Wer dran ist an Jesus, dem Christus, ist zwar auf einer der schönsten, aber auch auf einer der schwierigsten Strecken unterwegs. Anschluss an die Christus-Lokomotive hat einen hohen Preis und eine weitreichende Konsequenz. Wir sind auf einer ganz neuen Spur, auf einem neuen Gleis. Österliche Kirche ist Rangierbahnhof. Nicht um sich mit dem Leben im Allgemeinen zu arrangieren, sondern um fürs Leben und Sterben umzurangieren. Jesus ist mehr als ein religionshistorisches Kleinod.  Egal, auf welchem Gleis Sie fahren: An der Christus-Lokomotive ist Platz. Schließ dich an, häng dich dran, an Gottes „C-Lok“.

Für die Südwestpresse Osterfest 2015

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