Mach‘ was!

Zwei Waiblinger Stihl-Motorsägen baute er mit seinem Bruder kurzerhand in ein Paar motorisierte Schlittschuhe um. Badewannen wurden in seiner Werkstatt zu Flugobjekten. Die hauseigene Wasserrutsche begann direkt auf dem Hausdach:  „Do something!“ „Mach was!“ ist das Motto von Philipp Mickenbecker und seinen Freunden. Sie scharten Millionen  Anhänger um sich und motivierten Menschen auf der ganzen Welt nicht auf weichen Sesseln  hinter flimmernden Bildschirmen zu veröden.

Auf dem Höhepunkt seines Erfolgs erfährt Philipp von seiner Krebsdiagnose. Er legt sein Leben in Gottes Hand und geht entschlossen und tief geborgen seinem Tod entgegen. Der Film „Real Life – Philipp Mickenbecker“, der Philipp und seine Freunde während der letzten drei Monate seines Lebens begleitet, ist diese Woche in den deutschen Kinos angelaufen. Ein berührendes Zeugnis dafür, was es heißt als Christ aktiv zu sein und im Glauben an Jesus Christus zu leben, zu handeln und zu sterben. Das Motto der ‚Real Life-Guys‘ sollten wir uns hierzulande besonders zu Herzen nehmen: „Mach was!“

Hinter vorgehaltener Hand zu schimpfen und zu lästern und dann auf dem Standesamt mal eben kurzerhand den Kirchenaustritt erklären, ist ja so unendlich einfach und bequem. Deswegen machen es auch so viele. Aber selbst einmal die Komfortzone zu verlassen und als echter, glaubender Christ etwas an den Start zu bringen, was Menschen dient und bewegt, verlangt Einsatz, Mut und Entschlossenheit. Genau dazu ist jeder Christ persönlich aufgerufen. Möge der Film Menschen in Deutschland dazu neu inspirieren!

 

Sonntagsgedanken für die Waiblinger Kreiszeitung am 23.09.2023

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