Texte

Die Hand Gottes

Im November letzten Jahres sah die Welt einen hochemotionalen Abschied von der Fußball-Ikone Diego Maradona. Er bescherte der Fußballwelt unvergessliche Momente. Seine Dribblings, seine Tore, seine Tränen sind singulär und legendär. Erinnern Sie sich an sein Hand-Tor im WM-Viertelfinale 1986? Den Ausdruck „Hand Gottes“ prägte er, als er nach dem Spiel vor laufenden Kameras sagte:

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Gebet auf der Schwelle

Eine Million Schüler in Baden-Württemberg drücken seit Mittwoch wieder die Schulbank. Für rund 96.000 Erstklässler beginnt am heutigen Samstag der „Ernst des Lebens“. Dabei erinnere ich mich gerne an ein kurzes Gebet meiner Mutter an der Schwelle unserer Haustür. Wenn der Schulranzen gepackt, das Vesper verstaut und der Schulweg schon im Blick war, betete sie

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Große Gaben und kleine Herzen

„Bist du wirklich mein Sohn Esau?«, fragte er noch einmal. »Ja, ich bin Esau«, log Jakob.“ (1. Mose 27, 24)  Die große Gabe des Segens liegt bereit. Jakob aber erschleicht sich diese große Gabe. Es ist der zweite Betrug in Jakobs Leben. Angestiftet und unterstütz wird er hier sogar durch seine Mutter Rebekka. Aber Jakob

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Starke Persönlichkeiten und schwache Stellen

„Eines Tages kochte Jakob einen Eintopf. Da kam Esau erschöpft von der Jagd zurück.“ (1. Mose 25,29) Zwei starke Persönlichkeiten stellt uns das erste Mosebuch mit Esau und Jakob vor. Sie sind völlig unterschiedlich und beide auf ihre Weise sehr stark. Beide Persönlichkeiten haben aber auch ihre auch Schwachstellen. Als das Linsengericht auf dem Feuer

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Hohes Alter und erfülltes Leben

„Abraham starb im hohen Alter nach einem erfüllten Leben.“ (1. Mose 25, 8) Was für eine herrliche Zäsur. Hohes Alter und ein erfülltes Leben. Wer will das nicht? Und wie vielen fehlt offenbar genau das.  Aber machen wir uns eines bewusst: Abrahams Leben war ja gar kein einfaches Leben. Gott selbst hatte sehr viele, schwere

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Klarer Fokus und eindeutiger Kurs

»Haltet mich nicht auf. Der Herr hat meiner Reise Gelingen geschenkt.« (1. Mose 24,56) Einmal mehr zeigt sich die herausragende Persönlichkeit des Knechts aus Abrahams Haus. Die Wegführung ist klar. Gottes Gegenwart spürbar und sichtbar. Die Mission ist erfüllt. Ja, fast erfüllt. Und da bitten Bruder und Mutter von Rebekka darum, sich doch noch Zeit

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Verblüffende Einblicke und gläubiges Staunen

»In Ordnung«, sagte Laban. »Rede!« (1. Mose 24,33) Laban und sein Haus werden eingeweiht. Ganz detailliert erfahren sie aus dem Mund des unerwarteten Gastes, was Grundlage, Hintergrund und Ziel dieser Reise ist. Alles kommt zur Sprache. Der Eid, den Abraham ihm abgenommen hat, Auftrag und Auftraggeber und wie sich schließlich am Brunnen alles zugetragen hat.

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Große Pläne und gute Entscheidungen

»Herr, Gott meines Herrn Abraham«, betete er, »lass meine Reise erfolgreich sein und sei gut zu meinem Herrn. (1. Mose 24, 12) Eine faszinierende Gestalt, die uns das 24. Kapitel des Mosebuches hier fast „en pasant“ vorstellt. Nicht viel erfahren wir von ihm. Nicht einmal seinen Namen. Nur, dass er der älteste Knecht im Haus

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Schroffe Berge und steile Fragen

In diesem Augenblick rief der Engel des Herrn ihn vom Himmel: »Abraham! Abraham!« »Ja«, antwortete er. »Ich höre.« (1. Mose 22, 11) Im jüdischen Sprachgebrauch wird bei Genesis Kapitel 22 von der „aqedah“ gesprochen. Der Bindung Isaaks. Es geht bei diesem hebräischen Begriff im Kern darum, wie ein Opfer gebunden wird. Festgebunden mit Fesseln. Der

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Der erste Schritt

Neil Armstrong setzte als erster Mensch den ersten Schritt auf den Mond. Dieser kleine Schritt mit weitreichender Bedeutung  ging in die Weltgeschichte ein und jährt sich in diesem Jahr zum fünfzigsten mal. Seine Worte, die diesen Schritt begleiteten, sind wie in Stein gemeißelt: „Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, ein riesiger Schritt für

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